Lässt sich das Glück der Stadt bauen und erhalten?

Buchvorstellung und Gespräch

Dienstag, 07. Juli 2026, 19:00 Uhr
STIFTUNG GEISSSTRASSE, STIFTUNGSSAAL, 1. STOCK

Inszeniertes Glück
© Foto: Kai Loges, die argelola. Rechte: Stiftung Geißstraße

Die erweiterte Neuauflage des “Inszenierten Glücks“ dokumentiert die Entstehung des Alt-Stuttgarter Märchenviertels rund um den Hans-im-Glück-Brunnen. Sie zeigt die Poesie der Architektur, der Fassaden, Plätze und Gassen. Sie verfolgt auch kritisch die Veränderungen im Viertel bis in die Gegenwart.
Das Märchenviertel, 1909 vollendet, war eines der vielen Projekte von Eduard Pfeiffer mit seinem „Verein für das Wohl der arbeitenden Klassen“. Ein Musterbeispiel gelungenen bürgerschaftlichen und mäzenatischen Engagements für einen vorbildlich sozialen Wohnungsbau in der Stadt.
Was dabei entstanden ist und bis heute besteht, ist mehr als “nur” ein Wohnbauprojekt. Es ist die Realisierung einer Utopie von gelungenem Miteinander, vom Verschmelzen von privaten Bedürfnissen und städtebaulichen Notwendigkeiten, eine kleine Insel des Glücks inmitten der Stadt, die bis heute als solche erlebt und gelebt wird.

Ulrike Plate ist Honorarprofessorin am Institut für Architekturgeschichte der Universität Stuttgart, seit 2008 Referatsleiterin des Landesamts für Denkmalpflege und für die Bau- und Kunstdenkmalpflege in Baden-Württemberg zuständig, seit 2018 als Landeskonservatorin.
Sie ist Mitglied im Arbeitskreis Theorie und Lehre in der Denkmalpflege e. V., bei ICOMOS, im Vorstand der Kommission für geschichtliche Landeskunde, im Beirat des Württembergischen Geschichts- und Altertumsvereins, Mitglied der Jury Denkmalpreis des Schwäbischen Heimatbundes, im Ausschuss des Verschönerungsvereins Stuttgart sowie Mitglied der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e. V.

Dienstag, 7. Juli 2026, 19 Uhr
Stiftung Geißstraße, Stiftungssaal, Geißstr. 7 (Eingang Töpferstraße)