Veranstaltungen

Wir brauchen Theater!

Wir brauchen Theater!

Wir werben für Soli-Tickets!

ab März 2020

Die Stiftung Geißstraße ruft deshalb dazu auf, den Stuttgarter Theatern, die durch Vereine getragen werden und jetzt ohne Einnahmen dastehen, die Weiterarbeit und Existenz zu ermöglichen. Wirklich alle Kultureinrichtungen brauchen jetzt Unterstützung!

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Michael Weingarten: Von der Lohnarbeits- zur Tätigkeitsgesellschaft

Michael Weingarten: Von der Lohnarbeits- zur Tätigkeitsgesellschaft

Montag, 27. Juli 2020, 19:00 Uhr

Ralf Dahrendorf war mit einer der Ersten gewesen, die seit den 1970er Jahren vom Ende der Lohnarbeitsgesellschaft gesprochen haben. Seine von ihm nur in groben Zügen entwickelte Entwicklungsperspektive lautete: Ausstieg aus der Lohnarbeitsgesellschaft und Einstieg in die Tätigkeitsgesellschaft. Lohnarbeit als bisher einzige das Individuum in das Gemeinwesen integrierende Tätigkeit kann diese Integration nicht mehr leisten; sie muss ergänzt (nicht ersetzt!) werden durch andere sozial integrative Tätigkeiten.

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Peter Bierl: Kritik des Sozialdarwinismus

Peter Bierl: Kritik des Sozialdarwinismus

Wie Menschen zur Schnecke gemacht werden

Donnerstag, 23. Juli 2020, 19:30 Uhr

Wenn Peter Singer auftritt, protestieren Behinderteninitiativen und Antifaschist_innen, denn für den Philosophen sind behinderte, demente und neugeborene Menschen zweiter Klasse. In dem Vortrag soll die Geschichte dieser darwinistischen Linken, von Sozialdemokrat_innen und Anarchist_innen, Neomalthusianer_innen und der Frauenbewegung über die Bolshevist Eugenics und Reformeugeniker_innen bis zur Soziobiologie und dem evolutionären Humanismus der Gegenwart vorgestellt werden.

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Michael Weingarten: Liberalismus der Furcht und Republikanismus

Michael Weingarten: Liberalismus der Furcht und Republikanismus

Judith Shklars Auseinandersetzung mit Hannah Arendt

Mittwoch, 24. Juni 2020, 19:00 Uhr

Sowohl für Ralf Dahrendorf als auch für Judith Shklar war der Republikanismus Hannah Arendts ein herausfordernder Stachel für ihr jeweiliges Verständnis von Liberalismus. Shklars kritische Diskussion von Überlegungen Arendts ermöglichte ihr eine Minimalbestimmung von liberaler Gesellschaft: Liberal sei eine Gesellschaft dann, wenn sich niemand in ihr zu fürchten brauche.

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