Veranstaltungen

„Jedermann sei untertan“

„Jedermann sei untertan“

Deutscher Protestantismus im 20ten Jahrhundert. Irrwege und Umwege

Donnerstag, 19. Oktober 2017, 19:30 Uhr

Die ersten vier Jahrhunderte ihrer Geschichte standen die evangelischen Kirchen unter dem „landesherrlichen Regiment“ und dementsprechend immer auf der Seite der Obrigkeit. Doch mit der Weimarer Reichsverfassung wurden die Kirchen in die Freiheit entlassen. Die Entwicklung des deutschen Protestantismus nach 1918/19, mit allen Irrwegen und Verwerfungen, ist von einer neuen Qualität. Ein Vortrag und Diskussion mit Karsten Krampitz.

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Die Macht des Wortes. Semantische Kämpfe in der Politik

Die Macht des Wortes. Semantische Kämpfe in der Politik

Mittwoch, 18. Oktober 2017, 19:00 Uhr

Sprache in der Politik zielt darauf ab, Meinungen und Einstellungen der Adressaten zu beeinflussen und ein Bild der Wirklichkeit zu konstruieren, das den jeweils eigenen Interessen der politischen Akteure entspricht. Das wichtigste Instrument hierzu sind Wörter, die in der öffentlich-politischen Kommunikation Gegenstand semantischer Kämpfe werden können. Prof. Heiko Girnth (Marburg) fragt, inwiefern beeinflusst die Art und Weise, wie wir über politische Themen sprechen, unser Denken und damit unsere Handlungen?

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Anton Hunger: Der Pakt mit dem Teufel

Anton Hunger: Der Pakt mit dem Teufel

Dienstag, 05. Dezember 2017, 19:00 Uhr

Anton Hunger liest aus seinem Kriminalroman und ist im Gespräch mit Edzard Reuter. Der Journalist Tom Schollemer ist einer heißen Sache auf der Spur: Geldwäsche, Korruption, Waffenschieberei. Im Zentrum ein hoch angesehener deutscher Politiker, der von der georgischen Mafia bestochen wird.

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Der Islam in der Krise

Der Islam in der Krise

Mittwoch, 15. November 2017, 19:00 Uhr

Der Islam scheint selbstbewusst zu expandieren. Doch das Gegenteil ist der Fall. Der Religionswissenschaftler Michael Blume erklärt das Szenario als Symptom einer weltweiten tiefen Krise des Islams. Er zeigt: Es ist nicht einmal mehr klar, wie viele Muslime es tatsächlich noch gibt.

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Probleme mit der Redefreiheit

Probleme mit der Redefreiheit

Mittwoch, 08. November 2017, 19:00 Uhr

Manche meinen, Redefreiheit müsse beschränkt werden, weil sonst ungehindert zu Hass und Gewalt aufgerufen werden dürfe. Andere wiederum finden solche Beschränkungen fraglich, weil sie in individuelle Freiheitsrechte eingreifen würden.In seinem Vortrag legt Prof. Michael Schefczyk (KIT) dar, dass die Redefreiheit nicht eingeschränkt zu werden braucht, weil Gewalt- und Hassaufrufe ohnehin nicht durch sie geschützt werden.

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