Samstag, 17. Juli, ab 12 Uhr
Rathaus, Großer Sitzungssaal, 3. OG
Die Diskussion um den Erhalt von Bauten wie z.B. dem Hotel Silber in der Dorotheenstr. 10, das im Rahmen des Bauvorhabens “Quartier am Karlsplatz” abgerissen werden soll, verschärft die Frage nach Erinnerungsorten, ihrer geschichtlichen Bedeutung und ihrer Inszenierung.
Anlässlich der Debatte um den Abriss der ehemaligen Gestapozentrale, fand eine Anhörung statt. Neben zahlreichen Experten war auch die Öffentlichkeit geladen.
Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster lud Fachleute wie u.a. Prof. Dr. Astrid Messerschmidt, Prof. Dr. Alfons Kenkmann, der Leiter der Gedenkstätte Buchenwald Prof. Dr. Volkhard Knigge sowie der Stuttgarter Architekt Prof. Roland Ostertag und Prof. Dr. Wolfram Pyta (Universität Stuttgart) zu einem Podiumsgespräch ein.
Das Gespräch wurde von dem langjährigen Leiter des Fritz-Bauer-Instituts Frankfurt Prof. Dr. Micha Brumlik geleitet, der auch einen Impulsvortrag hielt.
Auch Initiativen, Stiftungen und Bildungsorganisationen kamen zu Wort, die sich in ihrer Arbeit mit dem Thema der Erinnerung beschäftigen. Darunter auch die Stiftung Geißstraße 7.
Der Stiftungsvorstand Michael Kienzle stellte in einem Vortrag die “Wege stadtgeschichtlicher Erinnerung” vor, die die Stiftung schon gegangen ist und sprach über die Möglichkeiten der Erinnerung.
Ein Info-Stand mit Veröffentlichungen zum Gedenken und Umgang der NS-Zeit bot die Möglichkeit sich über Projekte der Stiftung zu informieren.

www.zeichen-der-erinnerung.org Hier die “Flatterband-Aktion” um auf das Gelände des inneren Nordbahnhofs aufmerksam zu machen, von dem die Stuttgarter Juden ab 1941 deportiert wurden.
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Hier können Sie sich das Referat Michael Kienzles als PDF herunterladen.
Referat_Michael_Kienzle.pdf
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