Dienstag, 20. April, 19 Uhr
Stiftungssaal, 1. Stock
Filmausschnitte, Diskussion
An zwei Fällen versuchen wir herauszubekommen, wie wir angemessen mit der Erinnerung an die Schuld unserer Väter, Großväter und Amtsvorgänger im NS-Regime umgehen.
Jens-Jürgen Ventzki fand spät heraus, dass sein Vater Werner Ventzki (1941-1945) in Lodz als Nazi-Oberbürgermeister für das Getto verantwortlich war. Er begab sich auf Spurensuche, worüber ein Film entstand.
Dr. Karl-Horst Marquart verfasste für den Sammelband „Stuttgarter NS-Täter“ einen Beitrag über Dr. Karl Lempp, der als Leiter des ersten Stuttgarter Kinderkrankenhauses und beim Gesundheitsamt für Zwangssterilisation und Kindereuthanasie verantwortlich war. Wegen dieses Beitrags versuchten Nachkommen Lempps, den Vertrieb des Sammelbandes zu behindern.
Klaus-Peter Murawski ist als Bürgermeister für die städtischen Krankenhäuser zuständig.
Die drei Dikussionsteilnehmer werden die Notwendigkeit und die Form der Erinnerung an Täter und Opfer diskutieren.
Als Gast wird mit anwesend sein Sozialbürgermeistern Gabriele Müller-Trimbusch.
Michael Kienzle wird den Abend moderieren.
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Eintritt frei, Spenden erbeten.
Da wir nur über eine bestimmte Anzahl von Sitzplätzen verfügen, bitten wir freundlich um Anmeldung. Vielen Dank.