Bauer/Boger

1903 und 1906 beginnen in Stuttgart zwei Lebensläufe, wie sie unfasslicher und gegensätzlicher nicht sein können. Der von Fritz Bauer aus der Seestraße, Sohn einer angesehenen jüdischen Familie. Und der des Kleinbürgersohns Wilhelm Boger aus Zuffenhausen.
Beide verleben Kindheit und Schulzeit in Stuttgart. Der eine, Bauer, kann sich später als junger Richter vor der Gestapo gerade noch ins Exil retten.

boger

Der andere, Boger, hat als SS-Mann im Konzentrationslager Auschwitz die Freiheit, als fürchterlichster Schinder seine Opfer zu demütigen, zu foltern und zu töten. In den Jahren 1941-1945 werden aus seiner Heimatstadt mehr als zweitausend Menschen jüdischer Herkunft deportiert, auch ins Vernichtungslager Auschwitz.

Format DIN A3
Selbstkostenpreis 1,00 €/Stück
erhältlich in der Stiftung

Download

Das Denkblatt im PDF-Format
bauer_boger.pdf

Artikel in der Stuttgarter Zeitung vom 7. Dezember 2006

Filtern