Welch ein Glück: wir beisammen in Stuttgart!

Die Frage nach dem Glück kann man höchst unterschiedlich beantworten. Auf Einladung der Stuttgarter Zeitung und der Stiftung Geißstraße 7 haben sich sieben Autoren auf die Suche nach ihrem persönlichen Glück gemacht. Was dabei herausgekommen ist, dokumentieren wir von heute an in lockerer Folge in der StZ. Den Anfang macht der Sprachkünstler und StZ-Kolumnist Timo Brunke – mit einem Small Talk unter engsten Freunden.

Dass es hier so viele Weinstöcke gibt – und Mineralbäder! Dass Ostheim tatsächlich im Osten liegt – und der Hausmeister an der Schule über genügend Eimer verfügt, wenn es durch die Decke regnet! Das Protokoll einer Unterhaltung zum Thema, wie leicht am Nesenbach doch das Glücklichsein fällt.

Von Timo Brunke

„Du, schau nur, ist das denn nicht die gerühmte Hügelkette unserer Stadt? Dass ich diese Kuppen und Hügel nach all den Jahren immer noch täglich so gern anschau!”

„Ja, mir geht“s genau so, eine Freude ist das, mit dir hier oben zu stehen, Zeit, Gedanken und Empfindungen zu teilen. Und, weil du eben so schön von den Hügeln sprachst, ist es nicht zusätzlich schön, dass die Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger, als sie merkten, dass sich ihre Stadt zur Großstadt auswuchs, dass sie da ihre altehrwürdigen, aber landwirtschaftlich nicht mehr genutzten Weinbergtreppen in mondäne, urban begehbare, außenarchitektonische Kunstwerke verwandelt haben?”

„Da gebe ich dir recht. Aber ist das nicht auch auf eine seltsame Weise positiv zu sehen, und zwar, dass das alt-und-eher-unwürdige Gebäude der ehemaligen Gestapo-Hauptzentrale im noch ehemaligeren Hotel Silber vom Bombenhagel der Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg verschont worden ist? Und dass dieses Haus, die Verantwortung der Verantwortlichen vorausgesetzt, dieses Haus deswegen, also jetzt noch, nach so vielen Jahren, als ein Denk- und Lernort für den Umgang mit unser aller Gewalt, Hauen und Stechen in der Gesellschaft, umgenutzt und zugänglich gemacht werden kann?”

„Ja, was für ein guter Umstand bei so viel historischem Unheil!”

„Weil du die Luftangriffe angesprochen hast: Was mich im Stillen freut, ist, dass der Tagblatt-Turm, dieser schöne Zwanziger-Jahre-Wolkenkratzer, die Bombennächte des Zweiten Weltkriegs ebenfalls und im wahrsten Sinne des Wortes überstanden hat – grenzt das nicht an ein Wunder?”

„Das stimmt. Und wie heimelig seine Neonröhren an den Gebäudekanten in die Kesselnacht hinausleuchten!”

„Das stimmt. Hör zu, letzte Woche bin ich im Westen die ganze Forststraße bis zur letzten Hausnummer hinaufspaziert, und wen treffe ich? Die Annemarie! Und das nach 24 Jahren!”

„Ist ja witzig! Du, ich will gar nicht ablenken, aber: was ich dir unbedingt mitteilen möchte: wie es mich seit neuestem fast mit Stolz erfüllt: an wie viel Rebstöcken der Stuttgarter Weinwanderweg vorbeiführt. Hast du mal mitgezählt? Es sind unzählige, kann ich dir sagen!”

„Apropos Wein: weißt du, ich freu mich jetzt schon vor, und zwar auf den Stuttgarter Weihnachtsmarkt im kommenden Jahr. Und weißt du warum?” – „Nein.” – „Wenn ich jetzt bereits damit beginne, dann kann ich mit dieser Vorjahresvorfreude im Bauch die Freude an meinem diesjährigen Weihnachtsmarktbesuch noch weiter steigern!

„Deine Methode ist großartig, inspirierend und ansteckend, und darum mal was anderes an dieser Stelle: dass es so viele hässliche Ecken in der Stadt gibt, hat doch auch sein definitiv Gutes: wie froh du doch bist, wenn du an diesen Gebäuden entlanggelaufen bist, weil du weißt, dass du sie hinter dir lassen kannst.”

„Da stimme ich dir voll und ganz zu! Aber es geht mir auch wiederum ganz anders: Ich bin neulich ganz entzückt in der Altstadt am Hans-im-Glück-Brunnen gestanden, um die schön gestaltete Anlage herumgegangen und dachte so mit Dankbarkeit bei mir: was für ein Meisterwerk des Brunnenbaus!”

„Ja, aber wenn das Märchen vom Hans im Glück nicht so schön wäre, so stünde dieser Brunnen nicht halb so ausdrucksvoll auf seinem Platz.”

„Das stimmt, da treffen sich schon zwei wunderschöne Dinge genau auf Augenhöhe, die wunderbar zueinander passen.”

„Ja, und du, ich hab mich dann beiläufig gefragt ob ich das Märchen vom Hans im Glück wohl noch zusammenhängend wiedergeben könnte.” – „Und?” – „Stell dir vor, ich hab“s hinbekommen!” – „Schön, das freut mich für dich. Da haben wir ja schon wieder etwas gemeinsam: Ich hab mich nämlich zufällig auch mit diesem Märchen befasst, und bin dankbar dafür, dass ich diesen alten Stoff nach so langer Zeit ieder einmal an mich heranlassen konnte.”

„Du fühlst dich diesem Märchen also auch stark verbunden?” – „Fast so stark, wie ich mich Stuttgart im Ganzen gegenüber verbunden fühle.” – „Ja, nicht wahr, wie der Hans im Glück von seinem Lehrmeister einen Klumpen Gold ausbezahlt bekommt, damit er auch ja mit reichem Lohn zu seiner Mutter zurückkehren kann!’

„Ja, und dass der Hans im Glück, als ihm der Goldklumpen beginnt, viel zu schwer zu wiegen, auf einen Reiter trifft, der ihm den Goldklumpen abnimmt und unserem Hans dafür ein Pferd vermacht, mit dem unser Hans so hopp, hopp, hopp, weitertraben kann.” – „Und dass der Hans im Glück, nachdem ihn das Pferd in den Dreck geworfen hat, doch sogleich einen Bauern trifft, mit dem er sein unbeherrschtes Pferd gegen eine Milchkuh eintauschen kann.”

„Und dass der Hans, als ihm seine Kuh während seiner verzweifelten Melkversuche einen Tritt verpasst und er benommen im Gras zu liegen kommt, einem gutartigen Metzger begegnet, der ihn von dem störrischen Geschöpf befreit, indem er ihm ein junges, wurstfeiles Schwein dafür gibt.”

„Und dass unser Hans, als ihm der Mann mit der Gans entgegenkommt und ihm mitteilt, Hansens junges Schwein sei höchstwahrscheinlich dem Bürgermeister von Schilda geraubt worden und man werde wohl ihn, den Hans, des Raubes verdächtigen, dass also dieser Mann mit seiner Gans so freundlich ist, ihm, Hans, die Gans zu schenken, sich selbst aber das Problem mit dem Problemschwein zuzumuten.”

„Und dass unserem Hans dann auch noch der Scherenschleifer mit seinem Wetzstein über den Weg läuft, der ihm auch noch letzteren schenkt und dafür nichts weiter als die Gans haben will, was für ein günstiger Moment für den Hans!”

„Ja, und dass Hans, als er sich, vom Tragen dieses Steines völlig entkräftet, über einen Brunnen beugt, dabei diesen Stein zu guter Letzt und aus Versehen in den tiefen Schacht hinunterstößt, und damit aller Beschwerden und Güter ledig wird, was für ein Segen für unseren Hans!”

„Und dass dieser Brunnen, dieser Jungbrunnen der Unbeschwertheit, auf der damaligen Landstraße zwischen dem Stutengarter Wasserschloss und dem Waldweiler Heslach gelegen, auf Höhe des III. Feldsteins, unbeirrbar vor Ort geblieben ist, um den Einwohnern der nachfolgenden Stadt Stuttgart ein Denkmal der Glücksunterweisung zu sein – welch ein Glück!

„Und was für ein Glück, dass alle Zweifel an der Echtheit dieses Brunnens dadurch zerstreut werden können, dass eine Überlieferung besagt, das Stuttgarter Hutzelmännlein habe im 15. Jahrhundert dort in der Tiefe des Brunnens seine Glücksschuhe, die es dem guten Seppe vermachen wollte, mit Glückswasser imprägniert.”

„Und dass du und ich überhaupt auf der Welt sind, und das, obwohl es im Leben ja keinerlei Sicherheiten gibt.”

„Und dass das Glück jeden von uns trifft, ganz gleich, wie schlecht es einem gehen mag.” – „Und dass hier in Stuttgart so viele Räder zum Laufen gebracht werden, wo doch Fortuna, die Glücksgöttin so auf Räder steht.”

„Und dass es Morgen wird.”

„Und dass es Abend wird.”

„Und dass es Nacht wird.”

„Und das alles, ohne aus Stuttgart fort zu müssen!”

„Und dass man auf dem Wochenmarkt aus dem Grüßen nicht herauskommt, man muss ihn nur lange genug aufsuchen!” – „Und dass man dich auf der Königsstraße im dichtesten Gewühl treffen kann!”

„Stell dir vor, gestern stand ich auf dem Marienplatz, es war schon spät, ich war aus dem Rewe herausgekommen, wo man bereits die Putzkräfte durch die Korridore schickte, und da fand ich doch tatsächlich meine Haarspange wieder, die ich am Vormittag dort verloren haben muss!”

„Du, und stell dir vor, was mir passiert ist, steh ich mit meinem Wagen mitten am Samstagabend in der Christophstraße im dichtesten Stop-and-Go-Verkehr. Du, und ich rolle zur Tübinger Straße vor, denke mir noch, gut, das wird jetzt dauern, bis Dich da einer rauslässt. Prompt hält da ein junger Mann in seinem Was-weiß-ich-Auto, ist ja auch nicht so wichtig, jedenfalls nicht mehr so wichtig wie früher, jedenfalls wahrscheinlich war“s sogar ein Stadtmobil, was er da fuhr, na, egal, jedenfalls winkt der mir ganz freundlich zu und bedeutet mir, ich möge doch bitte vorfahren.”

„Das ist aber wirklich eine sehr nette Geste von dem jungen Mann. An was ich mich gerade erinnere, weißt du noch: auf dem Weg zum Monte Scherbelino im vorigen Spätsommer, der Sprühregen, wie der im Abendlicht durch die Mirabellenzweige tropfte?” – „Aber ja! Und weißt du noch, als dir auf dem Krämermarkt, im Schatten des Volksfest-Riesenrads plötzlich die Erleuchtung kam und du zu mir sagtest: ,Ich weiß jetzt, wie wir das schaffen können!”“

„Darf ich nochmals auf etwas anderes zu sprechen kommen?” – „Aber selbstver-ständlich, nur zu.” – „Bei dem knappen Vorkommen echter mineralischer Quellen in der Welt, habe ich mir schon des Öfteren überlegt: Hätte vom lieben Gott her nicht bereits ein einziges Mineralbad unserer Kommune zur Zierde gereicht? Aber nein, es mussten einfach noch weitere Quellen gefunden werden und zu solchen Badeorten emporwachsen. Was für ein Reichtum, was für ein Mineralwasserreichtum!”

„Ja, du hast völlig recht. Oder ein anderes Beispiel: jetzt schwelt und spukt und spuckt der Kampf um den Erhalt des Stuttgarter Hauptbahnhof-Architekturdenkmals doch schon mehrere Jahre lang – und er steht bis jetzt immer noch vollständig da, trotz aller Gefährdungen seitens der Bahn, der Landes- und Stadtregierung, und obwohl seine Zukunft als Baudenkmal doch so schlecht aussieht, ist er immer noch nicht angebaggert worden, ist das nicht ein Glück ?”

„Ja, und dass unser Bahnhof sogar von den Fans des Karlsruher SC, obwohl doch diese unser Stuttgart als ,die Stadt ohne Namen” bezeichnen, immer wieder angefahren wird!” – „Und dass das Unterschiedliche immer auch das Vielfältige ist!” – „Und dass das Einzigartige immer auch zu einem guten Stück etwas Faszinierendes ist!” – „Ja, und das Eindrucksvolle spannend!” – „Ja, und das Erlesene staunenswert!”

„Und dass unsere Landesfürsten, all die Herzöge und Könige der württembergischen Krone überhaupt keine Wohnansprüche mehr anmelden, zum Beispiel auf die Pavillons und Lustreviere der Wilhelma, und dass deshalb die Gibbons und die Seerosen dort weiter wohnen bleiben können, wo sie doch dort jetzt schon so lange zu Hause sind!”

„Ja, und dass so unangenehme Dinge wie beispielsweise der Kindergärtnerinnen-Notstand in den Einrichtungen der Stadt die Freude an den Kindern selbst in gar keiner Weise schmälert!”

„Ja, und dass die Hausmeister am Porsche-Gymnasium in Zuffenhausen immer genügend Eimer zur Hand haben, wenn es durch die Decke tropft und damit die Ausrutschgefahr unter Schülern und Lehrern drastisch eindämmen können!”

„Ja, und dass die Verringerung von etwas Schlechtem immer auch eine Vermehrung von etwas Schönem bedeutet, in Gablenberg, Feuerbach, Sillenbuch oder Botnang!” – „Und dass Botnang im Westen liegt und Ostheim im Osten!” – „Und dass manches so ist, wie es ist!” – „Und dass anderes zum Glück nicht ist, wie es ist!”

„Und dass sich in Neugereut wie auf dem Killesberg das Unglück, der Alltag und das Glück gegenseitig die Türe aufhalten.”

„Und dass der sogenannte i-Punkt der Stuttgart Marketing GmbH an der Untersten Königsstraße liegt, also da, wo viele Reisende auch tatsächlich vorüberkommen!”

„Und dass dieser selbige i-Punkt auch noch ein Tüpfelchen auf dem Schriftzug i-Punkt trägt!”

„Und dass die Wasser der Springbrunnen auf dem Schlossplatz wirklich rundherum im Kreis in ihr Auffangbecken hinunterstürzen, und die Stadt diese Wasserspielchen des Nachts sogar noch in elektrisches Licht taucht!”

„Und dass das Tages-Ticket der VVS auch wirklich einen Tag lang gilt, und nicht nur etwa bis zum Sonnenuntergang.”

„Und dass es auch in Stuttgart Wichtigeres als Geld gibt!”

„Und dass es in Stuttgart immer noch so viel Geld gibt, obwohl so viel davon doch kaputtgegangen ist!”

„Und dass, obwohl vielleicht noch viel mehr Geld in Zukunft fehlen wird, immer noch genug Geld unter den Stuttgarterinnen und Stuttgartern sein wird, um damit theoretisch ein gut funktionierendes Gemeinwesen zu finanzieren!”

„Und dass selbst ohne das viele Geld das Glück in Stuttgart und in der Region immer wieder vorbeischauen wird!”

„Das macht mich glücklich!”

„Ja, und dass es im Leben sogar Wichtigeres als das Glück gibt, macht mich glücklich!”

„Mich auch, und dass Glück nichts Kitschiges an sich haben muss!” – „Und dass Glück ruhig kitschig sein darf.”

„Und was mich am SI-Centrum in Möhringen immer wieder fröhlich stimmt: wie schön man an der Fassade des SI-Centrums beobachten kann, wie die einen Lichter aus- und andere dafür angehen!”

„Ja, und dass die Zahnradbahn 125 Jahre alt ist und immer noch fährt!”

„Und dass der Flughafen Stuttgart auf den Fildern und nicht im Kessel liegt!”

„Ein Glück, dass ich die Frage ,Sind Sie glücklich?” nicht beantworten muss!”

„Und trotzdem, schau doch, da: die Schwieberdinger Straße. Obwohl man ihr alles genommen hat, was die Welt braucht, um humanen Standards einer Straße zu entsprechen – welch ein Glück: Die Straßenverkehrsordnung funktioniert!”

„Ja, wir kommen heil über die Straße, der Wein an den Hängen leuchtet trotz der baulichen Verwerfungen in Grün, Traubenblau und Herbstrost zu uns herüber, es ist warm, das genügt!”

„Und dass sich Glas in den verschiedenen Glasfassaden der Stadt ganz verschieden gleich zeigt!”

„Stell dir vor, ich hab doch tatsächlich noch zwei Tickets für Caveman ergattern können, ist das nicht fantastisch? Komm, wirf dich in Schale!”

„Das ist ja großartig! Sofort! Nur eins noch: ich bin so dankbar, dass die Gaststätten hier so leckere Speisen anbieten!”

„Und dass die Brauhäuser so gutes Bier herstellen!”

„Und dass die Kultur dieser Stadt doch für wirklich jeden etwas anzubieten hat, und dass ich das wirklich so sagen kann, wie ich es fühle, ganz ohne Hintergedanken, ganz ohne Strategie und das alles, einfach, weil ich mich für andere Menschen mitfreue, wenn sie ein schönes Kunst- oder Kulturerlebnis hatten!”

„Und dass wir nicht allein sind, im Grunde!”

„Und dass ich, sobald ich weiß, an wen ich mich wenden muss, weiß, an wen ich mich wenden muss!”

„Und dass die Tischdecke nicht nur im ,Oggi”, aber auch dort glatt und platt über den Tisch fällt.”

„Und dass wir dort nachher einen Tisch für zwei für uns reserviert haben!”

„Ja, und dass wir, obwohl doch jeder seinen eigenen Weg zu gehen hat, dennoch immer wieder zusammenkommen!”

„Und dass die Ceres-Skulptur in der Markthalle nach so langem Exil jetzt auf so viel mediterranes Gemüse und Bio-Früchte hinabschauen kann!”

„Und dass es mir im Grunde nichts ausmacht, dass du so bist, wie du bist!”

„Und dass die Freizeitaktivitäten in Stuttgart so vielfältig sind, dass sie alle möglichen Kummerfalten glätten können!”

„Und dass es Teenager in Stuttgart gibt. Und Volksfestherzen. Und Orte für ein Rendez-vous.”

„Ja, und dass ich dich getroffen hab, damals, und ausgerechnet hier, in Stuttgart!”

„Sag mal, was hast du eigentlich die ganze Zeit über mit deinem Stuttgart! Wir können doch auch ohne dieses Stuttgart glücklich sein, oder nicht?”

„Das schon, aber dann müsstest du eben anderswo mit mir glücklich sein.” – „Das stimmt.”

„Und ist es nicht ein Glück, gerade in Stuttgart glücklich zu sein, jetzt, wo du und ich sowieso hier leben?”

„Ja, und dass.”

„Ja, und dass was?”

„Ach, weißt du – egal.”
BRUNKE

© 2009 Stuttgarter Zeitung