Morgen Abend findet dort außerdem eine Buchpräsentation statt.
Vor dem Café Endlager stehen Schilder, die mit den Worten „Ausstellung” und „Eintritt frei” irritierten Fußgängern den Zugang schmackhaft machen sollen. Dabei müsste sich längst herumgesprochen haben, dass in der als Lokal getarnten ehemaligen Teppichgalerie eine Schau zum Thema Atomkraft mit voller Wucht rundumschlägt. Wer es bisher verpasst hat, sich beispielsweise durch zig Schleusentüren zu schieben, um mit Hilfe einer simulierten Aufzugfahrt in einem nachgebauten Endlager zu landen, kann das jetzt noch bis zum 23. Mai nachholen – für Klaustrophobiker ist dieser gruselige Ausflug eine echte Herausfoderung. Aber auch sonst geht die Schau an die Nieren, da kann eine Abbildung von Uran noch so schick wie abstrakte Kunst von der Leinwand schillern. Und weil die Schau verlängert wurde, kam jetzt auch noch ein neuer Programmpunkt hinzu: Morgen Abend stellen Christine Arbogast von der Friedrich-Ebert-Stiftung und Michael Kienzle von der Stiftung Geißstraße „Das Atombuch” der Grafikdesignerin Esther Gostalla vor. wöl
Termin Morgen Abend um 20 Uhr im Café Endlager
(Eberhardstraße 65), das täglich von 12 bis 22 Uhr geöffnet ist

Foto: Zweygarth